Tarifvertrag asklepios kliniken

Tarifvertrag asklepios kliniken

2008 wurde das Geschäft von KLS auf ein anderes Unternehmen übertragen. Während sich die Arbeitnehmer auf die dynamische Klausel berufen wollten, machte der Erwerber geltend, dass er nicht verpflichtet sei, Die Bedingungen anzuwenden, die sich aus Änderungen des Tarifvertrags nach dem Übergangstermin ergäben. Bei der Behandlung dieser Frage hat die AG die früheren EuGH-Urteile von Werhof [2006] IRLR 400 und Alemo-Herron [2013] IRLR 744 erneut aufgegriffen. Es ging um die Frage, ob der Erwerber nach der Übertragung eines Unternehmens verpflichtet ist, die Bedingungen anzuwenden, die sich aus den nach dieser Übertragung getroffenen Tarifverträgen ergeben. In beiden Fällen war der ursprüngliche Arbeitgeber eine Behörde. Die AG vertrat ferner die Auffassung, dass es unstreitige Rolle spielt, ob der Veräußerer dem Arbeitgeberverband angehörte, der den streitigen Tarifvertrag ausgehandelt habe. Solange der Veräußerer an die Vereinbarung gebunden ist, reicht dies aus, um die sich daraus ergebenden Übertragungsrechte zu übertragen. Nachdem die AG zu dem Schluss gelangt war, dass Klauseln, die Klauseln aus Tarifverträgen enthalten, statisch angewandt werden sollten, hielt sie es nicht für notwendig, auf die Frage einzugehen, ob die Grundrechte des Erwerbers durch eine dynamische Anwendung der Klausel verletzt worden wären (wie dies im Urteil Alemo-Herron der Fall war). Asklepios online, auf Facebook oder auf YouTube besuchen: www.asklepios.com www.asklepios.com/ir www.facebook.com/asklepioskliniken www.youtube.com/asklepioskliniken Die AG in den jüngsten Fällen aus Deutschland erklärte nach der Begründung in Werhof, dass das EU-Recht zwar die Übertragung von Tarifbedingungen in einem Tarifvertrag auf den Erwerber vorschreibt, dies aber auf die Bedingungen der zum Übergabetag geltenden Vereinbarung beschränkt. Auf diese Weise schafft das EU-Recht ein Gleichgewicht zwischen den konkurrierenden Interessen der Arbeitnehmer, die mit dem Veräußerer bestimmte Bedingungen vereinbart haben, und den Veräußerern, die ein legitimes Recht haben, den Umfang ihrer Verpflichtungen zu kennen und nicht an einen künftigen Tarifverhandlungsprozess gebunden sind, an dem sie nicht teilnehmen oder nicht teilnehmen können. Die Asklepios Kliniken sind einer der führenden privaten Betreiber von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Krankenhausgruppe steht für eine hochqualifizierte Versorgung ihrer Patienten mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung.

Auf dieser Basis ist Asklepios seit seiner Gründung vor fast 35 Jahren dynamisch gewachsen. Der Konzern verfügt derzeit bundesweit über rund 160 Gesundheitseinrichtungen, darunter Akutkrankenhäuser für alle Pflegestufen, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Reha-Kliniken, Pflegeheime und medizinische Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2019 wurden 2,5 Millionen Patienten in den Einrichtungen der Asklepios Gruppe behandelt.